Schmerzpraxis Hannover

Psychologische Schmerztherapie

Psychotherapiepraxis

Psychologische Schmerztherapie

 

Körper und Seele hängen eng miteinander zusammen. Wenn Menschen unter Schmerzen leiden, leidet fast immer auch die Seele mit. Psychologische Schmerztherapie beruht auf der Erkenntnis, dass bei chronischen Schmerzen die Psyche in vielen Fällen beteiligt ist. Dabei können seelische Probleme wie Schwierigkeiten bei der Arbeit, in Beziehungen, allgemeine Überlastung im Alltag oder traumatische Erfahrungen in der Vergangenheit Schmerzen (mit-)verursachen oder auch die Schmerzen selbst Auslöser für Ängste, Depressionen oder Erschöpfungssyndrome sein. Vor diesem Hintergrund gibt es im Wesentlichen zwei verschiedene Vorgehensweisen in der psychologischen Schmerztherapie: Einmal kann anhand der Lebensgeschichte bzw. der aktuellen Lebenssituation der Patienten die Frage gestellt werden, welche Faktoren wesentlich zur Auslösung und Aufrechterhaltung des Schmerzes beitragen.

Werden diese Faktoren deutlich, kann der Patient lernen, auf schwierige Lebenssituationen verändert zu reagieren und damit die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Schmerz verringern. Zum anderen kann der Patient in der Therapie erfahren, wie er mit auftretenden Schmerzen anders umgehen kann mit dem Ziel, die Beeinträchtigung der Lebensqualität durch den Schmerz zu verringern.

Welcher Schwerpunkt dabei in der Therapie gesetzt wird, wird jeweils individuell mit dem Patienten abgeklärt und entschieden. Psychologische Schmerztherapie kann bei allen Schmerzsyndromen angewendet werden, unabhängig davon, ob und welche Organbefunde vorliegen.
Patienten, die sich bereits im Vorfeld einer Therapie intensiver mit ihrer eigenen Schmerzsituation auseinander setzen wollen, sei das Buch „Klopfen gegen Schmerzen“ von Dr. Uta Kronshage empfohlen.