Schmerzpraxis Hannover

CRPS

Krankheitsbilder

CRPS

 

Das CRPS (Complex Regional Pain Syndrome, also komplexes regionales Schmerzsyndrom) wurde früher auch Morbus Sudeck, sympatische Reflexdystrophie oder auch Kausalgie genannt.

Wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist, dass möglichst frühzeitig behandelt wird, um hier vor allem invalidisierende Spätschäden zu vermeiden. Dieses Krankheitsbild, das sich in schmerzhaften Durchblutungs- und Funktionsstörungen vor allem der Arme und Beine nach Frakturen oder Unfällen äußert, ist schmerztherapeutischerseits mit Medikamenten und Nerven -Blockaden (örtliche Betäubungen) des vegetativen Nervensystems zu behandeln. Hierbei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz.

Darüber hinaus sind, wie fast immer in der Schmerztherapie, auch physiotherapeutische Maßnahmen wie Lymphdrainage und Ergotherapie indiziert.

Durch frühzeitige Intervention ist es hier meistens möglich, einen Dauerschaden abzuwenden, wie wir ihn früher leider häufig konstatieren mussten.

Wenn es also z.B. nach einem einfachen Bruch des Handgelenks  zum Wiederauftreten von Schmerzen, Durchblutungsstörungen sowie einem Funktionsverlust der Hand kommt, sollte man möglichst bald daran denken und diesbezügliche Untersuchungen veranlassen.