Schmerzpraxis Hannover

Klinische Hypnose

Psychotherapiepraxis

Klinische Hypnose

 

Das Wort Hypnose ruft bei vielen Menschen erst einmal eher unangenehme Assoziationen hervor. Viele denken dabei an Showhypnose oder an Krimis, in denen Menschen dazu gebracht werden zu tun, was sie nicht wollen.

Klinische Hypnose ist etwas ganz anderes und üblicherweise nicht damit verbunden, dass der Patient sein Bewusstsein verliert. Der Patient/die Patientin geht dabei in einen Zustand mehr oder weniger tiefer Entspannung,  so dass die Aufmerksamkeit sich immer mehr von der Umgebung ab- und dem eigenen Inneren zuwendet.

Häufig entsteht ein Zustand, den viele Menschen aus Situationen kennen, in denen sie sich sehr stark auf etwas konzentrieren (z.B. beim Vertiefen in ein Buch oder eine erfüllende Tätigkeit) oder auch ein Erleben wie kurz vorm Einschlafen, wenn sich Traumwelt und Realität zu vermischen beginnen und das Gehirn intensive Bilder produziert.

Dies wird als Trance bezeichnet, ein Zustand, in dem das Gehirn sehr kreativ ist und Lösungen finden oder Zusammenhänge aufzeigen kann, die im normalen Gespräch nicht zugänglich wären.

Klinische Hypnose kann im Zusammenhang mit chronischen Schmerzen z.B. dazu eingesetzt werden, den Schmerz sozusagen „zum Sprechen zu bringen“, das heißt, mehr über Hintergründe und Auslöser von Schmerzen zu erfahren.

Ebenso kann ein Mensch in diesem Zustand lernen, den Schmerz von sich zu distanzieren, ihn zu verändern, in einigen Fällen sogar ganz aufzulösen. Klinische Hypnose kann aber auch helfen, wenn es darum geht, sich selbst mehr Unterstützung zu geben, sich in Stresssituationen besser zu schützen oder allgemein liebevoller mit sich umzugehen.

Die Einsatzmöglichkeiten von klinischer Hypnose sind also außerordentlich vielfältig, und sie kann deshalb auch bei den verschiedensten Diagnosen  Anwendung finden. Das Vorgehen in der Einzeltherapie ist dabei immer ganz individuell auf den Patienten zugeschnitten. Oberstes Ziel ist dabei, die Selbstheilungskräfte des Patienten zu aktivieren und ihn darin zu unterstützen, sich selbst so gut und angenehm zu fühlen, wie das in der jeweiligen Situation möglich ist.